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Zum Ende der Seite springen Magendrehung beim Grönländer
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keke
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Magendreher beim Hund
Med.: Torsio ventriculi, English: Bload.
(von Ursula Deutgen - iNovember 2003)

Magendreher kommen viel häufiger vor, als gemeinhin angenommen wird!

Der Hundemagen hängt als langgestreckter Sack quer im vorderen Bauchraum. Auf der linken Seite sitzt der Eingang und rechts der Ausgang. Ist die Entleerung des Magens verlängert oder die Selbstreinigungsfunktion gestört, führt das zu gasbildenden Keimen. Es kommt zu gesteigerter Gasbildung die einen erhöhten Druck auf die Magenwand ausübt. Einfach ausgedrückt: der Magen kann sich nach rechts um 270° drehen und ist dann zugedreht wie ein Bonbonpapier. Bei Linksdrehung um 90° ist die Drehung nicht komplett. Man kann mit einer Kanüle durch die Bauchwand eine Entgasung des Magens herbeiführen oder mittels Magensonde (Schlauch) durch die Speiseröhre den Mageninhalt herausbefördern. Und damit einer spontane Rückdrehung des Magens in die ursprüngliche Lage erreichen. Die Rechtsdrehung (270°) ist die häufigere und gefährlichere der beiden Möglichkeiten, weil auch zuführende Gefäße stranguliert werden. Durch Druck auf die großen Blutgefäße im Bauchraum werden lebensbedrohliche Kreislaufstörungen hervorgerufen. Das heißt, der Hund muß auf allerschnellstem Wege zum Tierarzt oder in eine Tierklinik geschafft werden. Ein kritischer Zeitpunkt ist die 5.Stunde nach der Magendrehung. Davor operierte Hunde haben gute Überlebenschancen.

Die Behandlung zielt zunächst darauf, den Druck auf den aufgeblähten Magen zu vermindern. Unter der sofort einsetzenden Schocktherapie wird durch Punktion mit großer Kanüle an der stärksten Vorwölbung 2 bis 3 Fingerbreit hinter dem letzten Rippenbogen die Aufgasung verringert. Anschließend die Einführung der Magensonde versuchen. Meistens ist aber eine Operation nötig.

Der Mageninhalt wird entfernt, die verlagerten Organe in die richtige Position gebracht und der Magen an der Bauchwand befestigt. Die Hunde überstehen die Operation oft ohne größere Probleme. Es kommt aber oft vor, daß der operierte Hund am folgenden Tag plötzlich mit Herz- und Kreislaufproblemen tot umfällt.

Für Magendrehung wird in der einschlägigen Literatur eine Todesrate von 33-63 % angegeben.

Nachbehandlung: 2 Tage keine Nahrung, anschließend kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt. Mindestens 8 Tage Verabreichung von Antibiotika. Es ist zu empfehlen, den Hund durch Verabreichung von Infusionen (Ringerlösung mit Glukose) vor dem Austrocknen zu bewahren. Die Infusion muß nicht unbedingt in die Vene laufen, sondern man kann sie auch einfach unter das Fell laufen lassen. Dabei sollte eine Flasche über mindestens zwei Stellen verteilt werden. Die Ringerlösung sollte dabei Körpertemperatur haben, nicht zu schnell laufen und natürlich keine Luftblasen mitführen. Die Ringerlösung kann man beim Tierarzt oder in der Apotheke kaufen. Die Handhabung sollte man sich vom Tierarzt zeigen lassen und dann zu Hause selbst durchführen. Ab dem 7 bis zum 10 Tag normal füttern, die Tagesration dabei auf 2 bis 3 Mahlzeiten verteilen. Auslauf und Bewegung nach der Fütterung vermeiden.

Anstatt der Ringerlösung kann man dem Hund auch Elektrolyte zu saufen geben. Da die Lösung für Hunde m.E. zu teuer ist – die für die Humanmedizin ist wesentlich billiger – kann man sich die Lösung auch selbst herstellen. Hier das Rezept für die sogenannte WHO-Lösung: Man löse ½ bis 1 Teelöffel Salz und 8 Teelöffel Traubenzucker in 1 Liter Wasser auf. Fertig! Es ist besonders darauf zu achten, dass der Patient nicht austrocknet. (Die Lösung schützt auch bei Durchfall vor Austrocknung).



Gefährdet sind laut Fachliteratur große Rassen mit tiefer Brust, wie z.B. Deutscher Schäferhund, Bernhardiner, Doggen und Setter. Außerdem trifft es Rüden doppelt so häufig wie Hündinnen. Grundsätzlich tritt die Magendrehung bei allen Hunderassen und Mischlingen auf. Es wird von familiär gehäuftem Vorkommen gesprochen (d.h.genetisch bedingt). Ursachen für Magenblähung sind gierig Futter- und Wasseraufnahmen, Luftschlucken und Gasbildung. Ursachen für Magendrehung sind Körperbewegungen, Wälzen, Herumtollen, hastiges Bergab- oder Treppenlaufen mit gefülltem oder geblähtem Magen und Schwächung des Aufhängungsapparates. Dies sind in Kurzform die Informationen die ich in medizinischen Fachbüchern gefunden habe.

Vorkommen (n=201) der Magenerweiterung und –drehung (Bonath u. Nagel 1987):RasseVorkommenAlter (Gesamtvorkommen)GeschlechtDeutsche Dogge24,4 %10min - 2 Jahre 6 %65,2 % männl. 34,8 % weiblD.Schäferhund21,9 %2 – 4 Jahre 19,5 %Bernhardiner9,0 % 4 – 7 Jahre 21,5 %Irish Setter6,0 %7 – 10 Jahre 47,0 %Boxer5,5 %10–14 Jahre 6,0 %Dobermann5,0 %Andere große Rassen28,2 %



Wir haben in vierzig Jahren als Hundesportler und Züchter weit über hundert Hunde in unserer Obhut gehabt bzw. haben noch - vier verschiedene Rassen: Dt.Schäferhund, Siberian Husky, Border Collie und Grönlandshund. Die letzteren drei zählen nicht zu den risikobehafteten Rassen. Der Grönlandshund sollte aber sicher dazugezählt werden, er wurde wahrscheinlich wegen seiner geringen Verbreitung nicht erfasst. Ich erinnere mich an ein Schlittenhunderennen in Todtmoos (das Rennen war noch „reinrassig“ ) als an einem Wochenende drei Grönlandshunde an Magendrehern verendeten.

Vier unserer Hunde hatten Magendreher, alle vier waren Rüden. Einmal Vater und Sohn, die anderen waren nicht verwandt. Diese Vier bezogen auf unsere Gesamtanzahl ergibt eine Quote von grob 4 %.

Unser erster Fall: Rasmus, Siberian Husky, 6½ Jahre. Er kletterte häufiger in den Pflaumenbaum um Pflaumen zu fressen. Wir haben ihn im August in der Pflaumenerntezeit morgens aufgebläht bewusstlos im Zwinger gefunden. Auf dem Weg zum Tierarzt ist er gestorben. Seitdem sammeln wir die heruntergefallenen Pflaumen immer rechtzeitig ein

Unser zweiter Fall: Cap, Border-Collie, 13 Jahre, altersbedingt in schlechtem Gesundheitszustand. Er hatte abends noch ein paar Stücke gekochten Pansen gefressen. Morgens fanden wir ihn aufgebläht und bewusstlos. Er starb auf dem Weg zum Tierarzt.

Unser dritter Fall: Buran, Siberian Husky, Vater von Rasmus, 11 Jahre. In der Tierarztpraxis für eine Zahnbehandlung in Narkose gelegt. Während der Narkose hat wahrscheinlich der Magen begonnen zu drehen, obwohl Magen und Darm absolut leer waren. Beim Aufwachen blähte sich der Magen in sehr kurzer Zeit dick auf. In der Tierklinik den Hund mittels Kanüle durch die Bauchdecke entgast. Anschließend wurde der Hund operiert und der Magen festgenäht. Da auch verschiedene Bluttests in der Klinik gemacht wurden, stellte sich heraus, daß er zusätzlich noch eine Leberentzündung hatte. Die Symptome einer Leberentzündung sind so unspezifisch, daß sie meist nur durch Zufall entdeckt werden. Der Hund hat nach der Operation nicht mehr gefressen und gesoffen. Er drohte auszutrocknen. Er war fünf Wochen dem Tode näher als dem Leben. Wir haben ihn praktisch nur mit Infusionen am Leben erhalten. Er ist heute 12½ Jahre und es geht ihm gut.

Vierter Fall: Cookie, Siberian Husky, 15 Jahre. Cookie und sein Bruder Calimero wurden von uns gezüchtet und im alter von 10 Wochen abgegeben. Morgens mit aufgeblähtem Magen im Zwinger aufgefunden und vom Tierarzt eingeschläfert. Sein Bruder Calimero lebt noch.

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keke
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Fortsetzung... Magendreher beim Hund .

Es war also kein „typischer Fall“ dabei, vor dem immer gewarnt wird: Hund frisst größere Mengen, spielt und tobt anschließend herum und bekommt prompt einen Magendreher.

Vor neun Jahren haben wir unseren ersten Grönlandshund bekommen, eine Hündin. Von den Musherkollegen mit Grönis haben wir gleich die entsprechenden Warnhinweise bezüglich häufig auftretender Magendrehern bei Grönlandshunden bekommen z.B. möglichst wenig Trockenfutter, viel Fleisch, am bestens zweimal am Tag füttern.

Vor zwei Jahren haben wir in Norwegen die Gröndlandshund-Züchterin Katinka Mossin kennengelernt und dort inzwischen drei Grönlandshund-Welpen gekauft. Sie hat seit 25 Jahren Grönlandshunde und z.Zt. ca. 60 Hunde. Wir haben mit ihr ausführlich über Magendreher gesprochen. Sie hatte bis dahin ungefähr 30 Magendreher bei ihren Hunden gezählt. Sie sagt, sie erkennt heute Magendreher sehr frühzeitig und kann sie in den meisten Fällen mit der Magensonde selbst beheben.

Wie geht das mit der Magensonde?
Einen durchsichtigen Kunststoffschlauch, nicht zu dünn und nicht zu kurz wird dem Hund durch die Speiseröhre in den Magen führt. Vorher sollte man dem Hund ein Holzstück mit einem Loch darin in die Schnauze stecken. Der Schlauch muß durch das Loch geführt werden. Damit wird der Hund daran gehindert, den Schlauch durchzubeißen oder zuzuklemmen. Jetzt zum unangenehmen Teil der Übung., der Schlauch muß angesaugt werden. Deshalb sollte er nicht zu kurz sein! Bei richtiger Anwendung läuft der gesamt Mageninhalt aus und der Magen bildet sich im Idealfall wieder zurück. Das geht nur, wenn er noch nicht ganz zugedreht ist.

Katinka ist der Meinung, man kann dabei nicht viel verkehrt machen. Trifft man anstatt der Speiseröhre die Luftröhre, beginnt der Hund zu husten. Daraufhin zieht man den Schlauch zurück und man versucht’s nochmal. Sie sagt, sie hat einem Hund auf diese Weise dreimal das Leben gerettet. Aber sie ist überzeugt, die hohe Häufigkeit ist ein züchterisches Problem, das sie jetzt ausselektiert hat.

Ich habe hier in Deutschland einige Tierärzte gefragt, ob sie mir die Prozedur mit der Magensonde mal zeigen können. Leider erfolglos. Keiner der Tierärzte hatte Erfahrung damit. Hier gibt es auch einige Musher, die in der richtigen Anwendung recht erfolgreich sind und ihr Wissen auch gerne weitergeben.

Dann der Fall „Buran“: Magendreher in Narkose, mit leerem Magen.
In der Fachliteratur habe ich nichts gefunden, dass während der Narkose ein erhöhtes Risiko für Magendreher besteht. Aber ich fand ein Gerichtsurteil. Ein Hundebesitzer hat seinen 1½jähringen Hund HD-Röntgen lassen. Der Hund bekam während der Narkose einen Magendreher. (Die Kosten für die Operation eines Magendrehers in der Klinik belaufen sich z.Zt. auf Euro 900,- bis 1000,-.) Der Hundebesitzer hatte den Tierarzt auf Kostenerstattung verklagt. Das Urteil: Der Kläger bekommt die Kosten nicht erstattet. Weil - laut Gutachten - in der Narkose ein Magendreher immer wieder passieren kann, auch bei korrekter Behandlung. Es ist ein normales Risiko.

Daraufhin habe ich alle möglichen Fachleute zu diesem Problem befragt. Zusammenfassend kann man sagen, einen Hund der narkotisiert oder bewusstlos ist, sollte man so wenig wie möglich herumtragen und auf keinen Fall über den Rücken drehen. Das heißt, dass ein Hund beim HD-Röntgen auf den Rücken gedreht wird, er unbedingt wieder auf die gleiche Seite zurückgedreht werden muss.
Buran haben wir vom Boden auf den Behandlungstisch gehoben und noch zum Röntgengerät getragen und wieder auf den Boden gelegt. Wir können uns nicht erinnern, ihn ganz umgedreht zu haben. Aber bei ihm kam noch das Alter von 11 Jahren dazu. In diesem Alter sind die Muskeln und Bänder, die den Magen halten, vielleicht nicht mehr so ganz straff. Buran war sediert und bekam ein Gegenmittel zum Aufwachen gespritzt. Fünf Minuten später stand er mit hängendem Kopf ganz still. Er wurde mit unglaublicher Geschwindigkeit dicker.

Die Anzeichen für einen Magendreher:
In der Literatur wird beschrieben, die Hunde laufen unruhig herum, versuchen zu erbrechen und jammern laut. Nach unseren Erfahrungen, die von anderen bestätigt wurden, geht es (auch) ‚geräuschlos’ vor sich.

Wir haben immer die üblichen Vorsichtsmassnahmen getroffen: Hunde nicht mit vollem Magen eingespannt oder spielen lassen;Trockenfutter wurde immer eingeweicht und gekochtes Fleisch dazugefüttert;Alle Gerätschaften zur Futterbereitung immer sauber gehalten und gespült; kein Futter vom Vortag gefüttert (kann sauer sein). Auf keinen Fall Trockenfutter in heißem Wasser geben und rohes Fleisch dazu. Die Anzahl der Keime im Futter steigen explosionsartig an, das Futter wird in kürzester Zeit sauer.
Nach dem wir betroffen waren und gezielt nachgefragt haben, haben wir von Mushern, Rettungshundestaffeln und Familien von vielen Magendrehern, oft mit tödlichem Ausgang, gehört.
Henry, ein holländischer Musher mit Malamuten auf Magendreher angesprochen, lief gleich zum Bus und zeigte und seinen „Magenschlauch“. Er hat ihn immer dabei. Einmal hat er ihn nachts auf dem Autobahnparkplatz benutzen müssen. Er sagte uns, dass er bereits mehrfach seinen Hunden das Leben gerettet habe.

Und zum Schluss noch eine kleine Information aus einem Buch über Naturheilkunde von einem österreichischen Tierarzt und Dozent. Bei Magendrehern empfiehlt auch er eine direkte Notoperation, aber auf dem Weg in die Klinik Rescue- und homöopatische Kreislauftropfen, den Akkupressurpunkt Magen ein bis zwei Minuten aktivieren und zur Entspannung der Dramatik Musik von J.S.Bach, A.Vivalid oder Bob Dylan. Dazu kann man nur sagen: „Wer heilt, hat Recht!“

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Hallo Keke,
vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht.

Ich hab mir auch so ein Notfallpaket zusammengestellt.

Magensonde, große Kanüle, und die Anfahrtskizze zur nächsten Tierklinik, die so etwas behandelt ) mein TA traut sich da nicht dran).

d.h.: eigentlich hab ich drei dieser Pakete: Eins im Zwinger, eins im Auslauf, und eins im Pick Up.

Da ich manchmal sehr schludrig bin, was Packen angeht, ists mir lieber, ich hab alles doppelt und dreifach, anstatt es zuhause zu vergessen! Augenzwinkern

Falls Du mal in D bist, oder ich Dich evtl. besuchen komme, zeig ich Dir mal, wie das funktioniert mit dem Schlauch.

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23.05.2008 08:31 Wolf ist offline E-Mail an Wolf senden Homepage von Wolf Beiträge von Wolf suchen Nehmen Sie Wolf in Ihre Freundesliste auf
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=> Wolf:
Bei unserem Siberier, Buran ist der Magendreher in der Tierarztpraxis passiert.
Unser Tierarzt ( in Mainz ) hat abgewogen, wobei die Überlebenschancen des Hundes größer wären und hat entschieden, uns in die eine halbe Stunde entfernte Tierklinik im Raum Frankfurt zu schicken. Er hat uns in der Klinik angekündigt und die gerade eben gemachten Röntgenaufnaehmen mitgegeben. Seine Frau ist mitgefahren. In der Klinik hat man uns an der Tür schon erwartet und der Hund kam sofort in den OP. Eine Stunde später war er frisch operiert schon aus dem OP wieder raus.

Hier in Schweden ist das mit dem Tierarzt schwieriger. Die nächste Tierärztin 120km entfernt, sie operiert aber nicht. Sie hat uns aber gezeigt, wo man die Kanüle reinstechen soll.
Die nächste Tierklinik 22o km, die machen's auch nicht.
Die nächste Klinik ( deutscher Tierarzt ), die operiert: 250km übers Gebirge nach Norwegen. Im Winter in akzeptabler Zeit nicht zu schaffen. Also müssen wir uns irgendwie selbst helfen!

An deiner Do-it-yourself-Methode sind wir sehr interessiert.

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Do it yourself trifft es nicht richtig.
Allein mit Kanüle oder Sonde kommt man in den allermeisten Fällen nicht weit.

Das schlimme an der MD ist ja nicht das Aufgasen, sondern die abgeschnürten Arterien, usw...

Aber soweit zum nächsten Tierarzt?

Das muß ja echt die Hölle sein...

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23.05.2008 15:00 Wolf ist offline E-Mail an Wolf senden Homepage von Wolf Beiträge von Wolf suchen Nehmen Sie Wolf in Ihre Freundesliste auf
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=> Wolf:
Ja, richtig! Der drohende Kreislaufzusammenbruch ist das eigentlich Gefährliche.
Bei der Linksdrehung, die ja nur um 90° geht, also keine komplette Drehung, hat man mittels Entgasen und Schlauch eine realistische Chance den Hund zu retten.

Noch was Interessantes beim Umgang mit den Tierärzten hier. Terminvergabe nur morgens zwischen 8 und 9 Uhr. Danach geht keiner(!) mehr ans Telefon. Eine Notruf-Nr. für Tiere gibt's nicht. Ohne Termin: keine Behandlung. Das sollte man den Hund erklären.
Zum Glück brauchten wir die Tierärzte in den vier Jahren hier nur zum Impfen. Alles Andere wird telefonisch mit unserem befreundeten Tierarzt fürher aus Mainz jetzt in Andalusien gemacht.

Nicht nur die Tierärzte sind so weit abgelegen, auch für Menschen ist es zum Arzt 50km und 200km zum nächsten Krankenhaus. Dieses Krankenhaus ist vergleichbar mit einem Kreiskrankenhaus in Deutschland, zuständig für 35.000 Einwohnern auf einer Fläche, so groß wie die Schweiz.

Da bist Du beim Umgang mit der Kettensäge doch schon etwas vorsichtiger. Und nicht nur mit der Kettensäge.
Man unterbindet Hundekämpfe im Keim, denn wenn einer genäht werden muss, sind rund 400km fällig - und das bei den Spritpreisen heute.

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23.05.2008 15:48 keke ist offline E-Mail an keke senden Beiträge von keke suchen Nehmen Sie keke in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Keke

in den meisten Schilderungen gebe ich Dir Recht.

Aber:

Das Einweichen von Trockenfutter ist meiner Ansicht nach falsch.
Ich praktiziere es schon seit 7 Jahren nicht mehr.

Auch kaltes Wasser verursacht beim Einweichen Keime, die im
Magen "Aufgasen" können.

Die meisten Fehler passieren, wenn die Hunde "überdimensional"
gewässert werden.
Verheerend ist, wenn noch Trockenfutter beim Wässern im Spiel ist.

Bis jetzt haben wir bei Trockenfutter inkl. Lachskopf ohne Einweichen
mit einem Drittel Wasser ohne Magendrehung gute Erfahrungen gemacht.

Seinerzeit hatte ich mich mit einem Vet von IAMS unterhalten.
Der verstand den Sinn vom Einweichen überhaupt nicht.

Wohlgemerkt verwende ich immer das gleiche 30/20 Futter einer bekannten Marke.
Sei es im Winter, als auch im Sommer.

Devise: Lieber GUT und WENIG als umgekehrt.

Liebe Grüße nach Schweden

Michael

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von greeny: 27.05.2008 15:21.

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ich hab auch vor einiger Zeit zu dem Thema Magendrehung eine Studie
gelesen, dass die höchste Gefahr das eingeweichte Trockenfutter
ist. Wir weichen auch nicht mehr das Trockenfutter ein.
Hetja
28.05.2008 00:00 hetja ist offline E-Mail an hetja senden Homepage von hetja Beiträge von hetja suchen Nehmen Sie hetja in Ihre Freundesliste auf
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Könntest Du auch sagen, warum?

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28.05.2008 17:26 Wolf ist offline E-Mail an Wolf senden Homepage von Wolf Beiträge von Wolf suchen Nehmen Sie Wolf in Ihre Freundesliste auf
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@Wolf: was meinst mit warum meine Futterumstellung oder?
28.05.2008 18:16 hetja ist offline E-Mail an hetja senden Homepage von hetja Beiträge von hetja suchen Nehmen Sie hetja in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
...eine Studie gelesen, dass die höchste Gefahr das eingeweichte Trockenfutter
ist.


Sry...

Warum ist das die größte Gefahr?

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28.05.2008 18:23 Wolf ist offline E-Mail an Wolf senden Homepage von Wolf Beiträge von Wolf suchen Nehmen Sie Wolf in Ihre Freundesliste auf
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so weit ich mich erinnern kann hat die Fütterung mit eingeweichten
Trockenfutter statistisch gesehen die höchste Rate an Magendrehungen ergeben. Soweit ich weiss ist das nicht begründet
worden
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28.05.2008 22:44 hetja ist offline E-Mail an hetja senden Homepage von hetja Beiträge von hetja suchen Nehmen Sie hetja in Ihre Freundesliste auf
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@Wolf
Der Hund verdaut bzw. verwertet seine Nahrung im Darm und nicht im Magen.

Was soll das Einweichen bringen?

Gar NICHTS!

Im Gegenteil, die Magendrehungen kommen gem. meiner Erfahrung
in der Regel durch Aufgasen im Magen.
Dies ist durch das Einweichen gefördert.

Letztendlich war ich bei einer Operation mit dabei und konnte mir
den Mageninhalt ansehen.

Da wurde mir SCHLECHT.

Stelle mal eine Schüssel mit Futter bereit und gieße heisses Wasser drauf.

Nach einer Stunde hast Du eine "Salmiak-duftende Pampe" drin.

Liebe Grüße aus Oberbayern

Michael smile

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29.05.2008 12:13 greeny ist offline E-Mail an greeny senden Homepage von greeny Beiträge von greeny suchen Nehmen Sie greeny in Ihre Freundesliste auf
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Ich habe eine studie über eine Untersuchung gelesen die von amerikanischen Wissenschaftlern meines Wissens nach über einen zeitraum von zehn Jahren durchgeführt wurde, dabei wurden sowahl grosse als auch kleine Rassen auf häufiges Auftreten von Magendrehung
hin katalogisiert um eindeutige Ursachen zu identifizieren. Dabei kristallieierte sich heraus das es querbeet bei allen Rassen gleichermassen zu Magendrehungen kam, und trotz unterschiedlicher Fütterungsmethoden, ob eingeweichtes oder nicht eingeweichtes Trockenfutter es bei keiner von beiden zu gravierenden Unterschieden kam. Wohl traten aber bei Hunden die vom Gebaüde her etwas kompakter waren und einen tiefen Brustkorb hatten (quadratisch, praktisch. gut) häufiger zu Magendrehungen als bei den schlankeren Typen. Das wurde ja schon eingangs in einem älteren Posting ausführlich behandelt wenn ich mich recht entsinne. Als wir mit der Gröni-Haltung anfingen ist es leider bei uns bekannten Gröni-Haltern öfters mal zu Magendrehungen gekommen, die haben z.B. ihr TF nie vorher eingeweicht sondern kurz vorm Füttern kaltes Wasser dazugegeben. Auch haben sie abwechselnd Frischfleisch und Fisch gefüttert. Fütterungsintervalle 1xtäglich, manchmal 1 Fastentag pro Woche wofür auch immer das gut sein soll, manch einer schwört ja darauf. Auch Arno W. z.B. hat Hunde durch Magendrehung verloren die die letzte Mahlzeit am Vortage bekommen hatten, also Magendrehung bei leerem Magen. Wir weichen nach wie vor mit kaltem Wasser ein, haben aber schon seit fast zehn Jahren die Portionen halbiert und füttern daher 2mal täglich, achten aber bei diesen Temperaturen auf die Einweichzeit und natürlich auch darauf das das Futter nicht sauer wird. Unser Futter stinkt auch nicht nach Salmiak, auch nicht nach einer oder mehren Stunden. liegt sicher auch an der Qualität des Futters, denke ich. Von daher kann ich keine eindeutigen Vorteile des Nichteinweichens erkennen. Es kann einem auch vom Mageninhalt eines menschen schlecht werden, der sich irgendwohin erbrochen hat auch ohne Operation, beim Hund sieht das ganze auch noch ekliger aus wenn er halb- oder unverdautes Futter aüswürgt, das ist daher für mich auch kein Kriterium oder Indiz.

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Zitat:
Unser Futter stinkt auch nicht nach Salmiak, auch nicht nach einer oder mehren Stunden. liegt sicher auch an der Qualität des Futters, denke ich

Das denke ich auch. Mein Futter fängt erst nach zig Stunden an leicht säuerlich zu riechen...

@ Greeny:

Ich eröffne mal einen neuen Thread zum Einweichen...

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Die schon aufgeführte Langzeitstudie habe ich auch gelesen.
Meine ganz persönliche Erfahrung (ich glaub ich schrieb das schon mal vor über einem Jahr) ist, dass die quadratischeren Hunde (mit tiefer Brust) wohl eher dazu neigen.
Aber ich habe auch schon eine Magendrehung nach zuviel Luftschlucken während der Wasseraufnahme erlebt (der Hund hatte mit Sicherheit keine große Futtermenge im Magen) und an diesem Verlust habe ich noch heute schwer zu tragen.traurig

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LG Unartoq

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29.05.2008 20:33 unartoq ist offline E-Mail an unartoq senden Homepage von unartoq Beiträge von unartoq suchen Nehmen Sie unartoq in Ihre Freundesliste auf
Imaqua
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Hi...
kann es sein, dass diese Langzeitstudie von der Perdue Univ. war ?
Ich mein, ich haett dort Aehnliches gelesen.
Egal....
Bei allen Studys,die ich mir ueber Internet...etc...zusammensuche,werden oftmals voellig gegensaetzliche Angaben gemacht , wie;
2 mal fuettern....oder auch nicht
nach dem Fuettern nicht spielen....oder auch nicht.............uvm.

Die einzigen immer gleich bleibenden Angaben sind ;
---anfaelliger sind Dogs mit tiefen Brustkorb.
---MD `s auch bei Dogs mit 2maliger taegl.Fuetterung/oder leerer Magen



Alle ...mir damals bekannten Faelle....[ die 3 in Todtmoos...Arno W......etc]
all diese Faelle wohnten Hessen und weiter suedlich....zusaetzlich falls Vererbung eine Rolle spielt,gleiche Doglinie.

Nach wie vor haenge ich noch der Jodmangel Theorie nach.
Zum Thema 1 Tag ohne Food / Jodmangel ....betreff Groehlis.
Ein Freund/Groehlimusher arbeitete etliche Jahre in Qaanaaq [Northgroenland]. Er hat fuer mich damals dort rumgefragt.
Magendrehungen waren dort nicht bekannt.
Auch interessant; die Dogs hatten ,bedingt durch Life, oft ein oder mehrere Fastentage, und frassen dann, so viel sie reinbekamen.
Wir machen waehrend des Sommer 1 Fastentag pro Woche.
liebe gruesse aus alaska
30.05.2008 10:02 Imaqua ist offline Beiträge von Imaqua suchen Nehmen Sie Imaqua in Ihre Freundesliste auf
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Von der Jodmangeltheorie habe ich auch schon gehört. Nun stellt sich aber erstens
die Frage wo dafür die geographische Linie ist und zweitens die Frage, wenn es so ist warum gibt es dann kein Futter oder Zusatzpräparat um die Hunde südlich der Nordsee, wenn es denn diese Linie sein sollte irgendwie zu schützen?
Kein Interesse?
Keine Erfahrungswerte?
Kein ausreichender Kommerz?
Tolle Einnahmequelle für Tierärzte?

Jeder, der schon mal davon betroffen war wird sich immer wieder die Frage nach dem warum stellen und sich immer schuldig vorkommen. Es macht einfach nur hilflos.

__________________
LG Unartoq
30.05.2008 18:22 unartoq ist offline E-Mail an unartoq senden Homepage von unartoq Beiträge von unartoq suchen Nehmen Sie unartoq in Ihre Freundesliste auf
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@unartoq
nein,Erfahrungswerte gibt es nicht.Betroffene gingen dieser Frage nach.

Langzeit Studys muessen finanziert werden....und dies wird nun mal ueberwiegend mit Geldern von der betreffenden Industrie gemacht, die sich vom outcoming einen flaechendeckenden ,wachsenden Gewinn der eigenen Produkte verspricht.
Daher wohl wenig Interesse.

am WE mehr...
liebe gruesse alaska
31.05.2008 10:43 Imaqua ist offline Beiträge von Imaqua suchen Nehmen Sie Imaqua in Ihre Freundesliste auf
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@unartoq
vielleicht noch interessant, ich fand gestern noch einen Brief von Dietrich W. , indem er u.a. mir folgendes schrieb.

..." MD ist ,wie wir vermuten, weitgehend unbekannt bei Groenlaendern die an oder in der Naehe der Kueste leben.
Ein Fakt, der mich zu der dort ueblichen taeglichen Fischfuetterung fuehrt.
Im Fisch ist ein grosser Anteil Jod.
Die weitere Fragestellung sollte also neben dem Koerperbau auch besonders in Richtung Futter gehen.
Hilft es uns schon, wenn wir 3-4 Tage die Woche ausschliesslich Fisch fuettern, um den Jodhaushalt zu sichern, oder benoetigt es zusaetzlich Matak ? ...."




liebe gruesse aus alaska
07.06.2008 20:04 Imaqua ist offline Beiträge von Imaqua suchen Nehmen Sie Imaqua in Ihre Freundesliste auf
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